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Internet-Glücksspiel: Gut oder schlecht für die Gesellschaft

Date: 2006-10-01
Author: WiSeIVIaN

Internet-Glückspiel ist eine ernste Angelegenheit in den USA. Die Regierung ist zur Zeit damit beschäftigt, den raschen technologischen Fortschritten und Innovationen im Internet mit Regulierung und gesetzlichen Vorlagen beizukommen. Daher ist die Legalität von Glückspiel im Internet im Moment in der Schwebe. Das Recht um Geld zu spielen wird von der amerikanischen Konstitution genauso geschützt, wie das Recht auf Meinungsfreiheit. Glückspiel im Internet ist nicht nur eine ziemlich harmlose und sehr beliebte Freizeitaktivität, es ist auch Milliarden-Dollargeschäft das vielen Menschen um den Globus Arbeit verschafft. Eine Regulierung die günstig für das Glückspiel ausfällt, würde zu vielen finanziellen Vorteilen für unsere Gesellschaft führen und uns des weiteren die Freiheit gewähren an welche wir gewöhnt sind – ja mittlerweile schon erwarten-, und eventuelle Nachteile leicht überwiegen.

Ist es zurzeit erlaubt im Internet um Geld zu spielen? Laut Bundesgesetz, ja. „Im Bezug auf Gesetze, die in den einzelnen Staaten oder auf der Föderativebene verabschiedet wurden, die dem Spieler sagen, nein, Sie dürfen es nicht, gibt es nichts“, sagt Sue Schneider, Publischer von Interactive Gaming News. „Die Branche ist der Traum eines jeden Anwalts, weil es einfach keine Klarheit im Gesetzbuch gibt.“ (Quelle: CNN, SI.com)

Das einzige Bundesgesetz welches auch nur annähernd mit Online-Glückspiel zu tun haben könnte, ist der sogenannte Wire Act. Dieses Gesetz wurde 1961 verabschiedet um illegale Wettbüros daran zu hindern Sportwetten per Telefon an zunehmen. Einige fantasievolle Anwälte versuchen, das Verbot von Kommunikation per Kabel so zu interpretieren, dass es auch das Internet mit einschließt, aber dies ist sehr fragwürdig, da das Internet zurzeit der Gesetzesverabschiedung noch nicht existierte und das Gesetz daher nicht diesen Zweck gehabt haben kann. Aber selbst wenn der Wire Act wirklich auf Internet-Glückspiel anwendbar wäre, würde er sich nur auf Online-Kasinos beziehen, die sich aber weit außerhalb der USA und damit der US-Gerichtsbarkeit befinden, nicht aber auf US-Bürger, die online spielen. Denn da dieses Gesetz speziell so formuliert wurde, dass es nicht die Spieler, sondern die Buchmacher verfolgte, kann es auch im Falle des Internets nicht auf die Spieler bezogen werden. In den letzten Jahren lehnte der amerikanische Kongress immer wieder Gesetzesentwürfe ab, die Online-Glückspiel einschränken oder illegal erklären würden. Ein Gesetz das jedoch verabschiedet wurde ist der Internet Gambling Enforcement Act.

Dieses Gesetz erschwert das Plazieren von Online-Wetten indem es Kreditkartenunternehmen und anderen Zahlungsmethoden untersagt, Geld von US Bürgern auf Internet-Glückspielseiten zu transferieren. Das eigentliche Spielen ist aber auf keinste Art und Weise untersagt (Manter). Das hängt damit zusammen, dass Anti-Onlineglückspiel-Legislation selbst nicht populär genug ist um verabschiedet zu werden. Also sollen schwächere Gesetze wie dieses vom Spielen abhalten. Wenn man sich die Gesetzesgebung in den einzelnen Staaten ansieht, merkt man dass sie genauer definiert ist, als die auf der Bundesebene. Sie unterscheidet sich allerdings stark von Staat zu Staat. Die meisten Staaten haben gar keine Gesetze über Glückspiel in Internet. Einige Staate, so wie Nevada, zum Beispiel, haben ein Gesetz dass es zwar Bürgern vor Ort verbietet, Geld im Internet zu setzen, nicht aber ansässigen, lizensierten Kasinos, solche Onlinewetten entgegen zunehmen (Rose). Der Verstoß gegen dieses Gesetz wird nur als ein geringes Vergehen behandelt, und Spieler werden so gut wie nie belangt, da es fast unmöglich ist, zu verfolgen welche Software auf einem Computer ist und welcher Onlineaktivität eine Person nachgeht, ohne das Recht auf Privatsphäre zu verletzen. Man kann daher kaum nachweisen, dass jemand im Internet zockt.

In Staaten die mit Glückspiel viel Geld verdienen wie zu Beispiel Nevada, dienen diese Gesetze hauptsächlich dazu, den Kasinos den Wettbewerb mit ihren Online-Gegenstücken zu erleichtern, indem sie ansässige Bürger abschrecken. Es handelt sich also um ein Gesetz dass zum Zwecke der wirtschaftlichen Resistenz ansässiger Firmen zwar im Buche steht, aber ignoriert wird weil es fast unvollstreckbar ist. Viele Staaten haben Gesetze, die es ihren Bürgern erschweren, im Internet um Geld zu spielen, ohne aber das Internet-Glückspiel zu verbieten.

Es gibt mehrere Gründe warum man als Gesellschaft gegen Online-Glückspiel sein kann. Einer davor ist die Existenz von Spielsucht, was offensichtlich ein sehr ernstes Thema ist. Es gibt viele Menschen die entweder pathologische oder Problemspieler sind. Man schätzt sie auf ca. 1.6% der Bevölkerung. Diese Menschen brauchen Hilfe und sollten ihr Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber letztendlich ist Spielsucht ein Problem mangelnder Selbstkontrolle. Es ist so ähnlich wie Alkoholismus, Menschen die sich während gewisser Aktivitäten nicht kontrollieren können, müssen sich eben fernhalten. Trotzdem ist Glückspiel für den allergrößten Teil der Bevölkerung völlig unproblematisch (NASPL).

Alkoholismus und Spielsucht rühren von persönlichen Probleme und Tendenzen, sowie mangelnder Selbstkontroller her. Es gibt viele Kliniken und Privatorganisationen (z.B. Gamblers Anonymous) die Spielsucht behandeln. Dr. Steven Hyman M.D. sagt dazu: „Wir sollten unserer Gesellschaft keine Medikamente verabreichen, wenn wir damit die persönliche Verantwortung ausschalten.“ (United States, Addictive Gambling) Es gibt etliche Hilfsmöglichkeiten für Menschen die sie benötigen, warum also sollte man die generelle Bevölkerung davon abhalten, ihrer bevorzugten Freizeitaktivität nach zugehen? Die Tatsache dass ein kleiner Bestandteil nicht verantwortungsvoll spielen kann, rechtfertigt nicht, dass Glückspiel für uns alle illegal wird. Das ist genauso wie beim Alkohol, wo Alkohol auch nicht Online-Glückspiel bringt auch erhöhtes Risiko potenziellen Betrugs oder Diebstahls ihrer Einlagen. Bei den größeren Online-Kasinos ist ihr Geld so sicher wie in einem Live-Kasino, denn diese Unternehmen können es sich einfach nicht erlauben ihren Ruf zu verlieren indem sie ihre Kunden betrügen. Das Risiko liegt eher bei den hunderten von kleinen Spielräumen im Internet. Viele dieser Seite sind finanziell nicht so stabil wie sie es gern hätten oder vorgeben. Man wird davon überzeugt, Geld einzuzahlen, und wenn man dann beschließt, sich auszahlen zu lassen, kann es vorkommen, dass man falsche Versprechen oder sogar Lügen per email oder Telefon zu hören bekommt, manchmal wochenlang bevor sie, wenn überhaupt, einem einen Teil oder das gesamte Geld auszahlen. Und wenn es dazu kommt, dass jemand z.B. hunderte von Dollar bei so einer Seite verliert, ist das einzige was man machen kann, sich bei einer sogenannten Watchdogseite zu beschweren, die dann versucht einem dabei zu helfen sein Geld zurück zu bekommen indem sie damit droht, die Seite zu blacklisten. Wenn die amerikanische Regierung Online-Glückspiel klar und deutlich legalisieren würde, bestünde mehr Sicherheit für Benutzer die von zu Hause aus spielen. Bis es soweit ist, sind Sie einfach besser bedient, wenn Sie sich von den kleinen Online-Kasinos fernhalten, oder zumindest sicherstellen, dass sie bei einer Watchdogseite registriert sind um Ihr Risiko deutlich zu verringern.

Beim Online-Spielen besteht desweiteren die Gefahr des Online-Betrugs. Das betrifft Online-Poker, bei dem Sie gegen anderes Spieler spielen, sehr viel stärker als Online-Kasinos. Denn obwohl es viele Pokerräume gibt, die schon seit Jahren bestehen und bei denen Ihr Geld sicher ist, gibt es große Sorgen bezüglich Falschspielens und Betrugs. Wenn Sie in den Pokerräumen danach suchen, entdecken sie tausende von Threads mit Beschuldigungen dass Pokerräume manipuliert oder abgekartet sind.

Bei diesen Threads handelt es sich fast immer um die größeren Seiten, und meisten ist es nicht mehr als ein Spieler der jemand anderes als sich selbst für das Verlieren verantwortlich machen will. Party Poker, zum Beispiel, ist eine Lieblingsseite der Verschwörungstheoretiker. Aber diese Seite hat zu Stoßzeiten bis zu 90.000 Spieler, und es einfach nicht nötig, gute Spieler zu vergraulen indem es sie abzockt. Eine Seite dieser Dimensionen bringt täglich allein schon eine unglaubliche Menge Rakes (also dem Teil der Einsätze der eingestrichen wird) ein. Dieser Rake wird dem Pot entnommen, egal wer gewinnt. Der Gewinner eines jeden Pottes ist für das Pokerhaus nur ein weiterer Name, nicht mehr, nicht weniger. Party Poker erbrachte im Jahr 2005 903.5 Millionen Dollar. (Party Gaming) Warum also sollte ein Untemehmen dass pro Tag $4.47 Millionen erwirtschaftet, seinen Ruf und damit sein Geschäft riskieren um irgendwelchen Spielern durch Betrug beim Gewinnen zu helfen. Das würde einfach keinen Sinn ergeben. Es ist letztendlich im besten Sinne der Pokerräume, jegliche Form von Mogelei zu unterbinden.

Es gibt mehrere finanzielle Gründe, warum die Regierung das Internet-Glückspiel nicht nur legalisieren, sondern es diesen Unternehmen auch erlauben sollte sich auf US-Territorium anzusiedeln. Online-Glücksspiel ist die zweitgrößte Geldmaschine des Internets gleich hinter der Sexbranche. Online-Gambling erbrachte z.B. 2003 ganze 5.7 Milliarden Dollar. (Kearney) Wenn auch nur einige dieser Firmen in den USA wären, könnte sich die US-Regierung eine millionendicke Scheibe von diesem Geschäft abschneiden. Außerdem würden die Seiten an Legitimität gewinnen und wären stärker reguliert, wenn sich einige von ihnen in den USA befänden.

Kunden hätten sehr viel mehr Sicherheit, wenn sie ihr Geld bei einem sicheren und vertrauenswürdigen Zahlungssystem einzahlen könnten. Das würde außerdem mehr Steuereinahmen zusätzlich zu den Kasino- und Lotterieeinnahmen geben. Einer der Gründe warum die Regierung gegen Online-Glücksspiel ist, ist nämlich, dass sie die live Spielbranche unterstützen will. Aber wenn es legalisiert würde, könnten auch Las Vegas Kasinos ihre Einkünfte erhöhen, indem sie Spielern die nicht vor Ort sein können, das Spielen in ihrem Kasino per Internet ermöglichen. Es wäre eine Situation die Vorteile für alle Beteiligten bringen würde.

Online spielen hat außerdem einen hohen Freizeitwert. Spiele im Kasino können für manche Spieler mehr Aufregung und Adrenalinschübe bedeuten, als sie ihrem Alltag jemals erleben würden. Glückspiel kann berauschen wie nichts anderes. Deswegen ist es so unglaublich beliebt. Es erlaubt Menschen, den täglichen Einheitsbrei hinter sich zu lassen und ein bisschen Abenteuer zu erleben. Die starken Emotionen die die Chance zu gewinnen oder zu verlieren verursacht, befriedigt Spieler (Jolley, Mizerski, and Olaru). Es gibt einen Grund, nämlich Spaß, warum Glückspiel das zweitgrößte Business im Internet ist. Es erlaubt Menschen, Gefühle und Erfahrungen zu machen, die sie nirgendwo sonst haben können.

Aber es gibt auch andere Gründe zu spielen. Manch einer spielt um seine Fähigkeiten zu zeigen. Die Möglichkeit besser als der Kontrahent bei einem Spiele zu sein, dass zwar auf Glück, aber auch einer ganzen Menge Können beruht, ist eine sehr attraktive Kombination. Man fühlt nicht nur diesen Rausch, den man zum Beispiel bei Kasinospielen wie Black Jack hat, sonders es besteht auch die Möglichkeit, gut genug zu werden, um längerfristig zu aufgrund von purem Können zugewinnen.

Das ist der Grund warum Poker in letzer Zeit so dermaßen explodiert ist. Poker ist ein Glückspiel, und deshalb sind Sie nicht unbedingt konstant im Nachteil. Diese Explosion in der Popularität von Poker begann, als der Amateur Chris Moneymaker die 2003 World Series of Poker gewann und $2.5 Millionen einsackte (Cavouras). Er gewann seinen Eintritt in dieses prestigereiche Turnier bei einem $40 Online-Satellitenspiel. “Dieser Gewinn war nicht nur ein Meilenstein für den bis dahin unbekannten Moneymaker, sondern auch ein echter Coup für die Pokerbranche. Es verursachte eine regelrechte Explosion in der Bekanntheit des Online-Spiels, und belebte die Beliebtheit von Poker generell.“ (Cavouras) Es bedeutete dass man kein Profi sein muss, um das Spiel gut zu spielen und zu gewinnen. Der Kick des Zockens bei einem Spiel dass zu gleichen Teile auch Übung und Können verlangt, was wollen Sie mehr? Poker wird zweifelsohne eine ganze Weile ein sehr beliebtes Spiel bleiben. Allein schon wegen der Aufregung die es so vielen Menschen bringt und der Tatsache dass es auf jedem Fähigkeitslevel spielbar und gewinnbar ist.

Der Großteil unser Gesellschaft sieht live Glückspiel als eine harmlose und akzeptable Freizeittätigkeit. Bestrebungen Las Vegas dazu zu bringen, die Kasinos zu schließen oder sogar die gesamte Stadt aufzulösen sind heute kaum noch relevant. Daran sieht man, dass unsere Gesellschaft überhaupt nicht grundsätzlich gegen Glückspiel eingestellt ist. Trotzdem gibt es immer noch viele Menschen und vor allen Dingen Politiker, die, obwohl sie nichts so radikales vorschlagen würden, konstant versuchen Internet-Glückspiel kriminell zu machen.

Man fragt sich natürlich, warum ihnen das so wichtig ist. Gibt es einen Grund warum eine Aktivität die über eine Internetverbindung abläuft mehr Immoralität oder Negativität besitzt, als dieselbe Aktivität im sozialen Umfeld eines amerikanischen Kasinos. Ist ein Einsatz von $5 bei Blackjack eine akzeptable Freizeitaktivität wenn es in Atlantic City geschieht, aber wenn Sie es in ihrem Haus, von Ihrem Computer aus tun, werden Sie zu einem degenerierten Spielsüchtigen?

Die Akzeptanz einer Aktivität auf etwas so unwichtigem wie Ort an dem es passiert zu basieren, ergibt keinen Sinn. Das wäre genauso als wenn das Fernsehen im Wohnzimmer erlaubt aber im Bad verboten wäre. Solche beliebigen Regeln sollten von einer rational denkenden Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Entweder es ist ok, oder es ist nicht ok. Das Umfeld in dem etwas stattfindet sollte dies nicht beeinflussen. Wenn jemand davon überzeugt ist, dass Glückspiel unmoralisch ist, und diese Sicht konsistent ist, also auf live und online Spiel zutrifft, dann kann man das respektieren. Die Mehrzahl unsere Gesellschaft assoziiert das Spielen in Kasinos in Las Vegas jedoch nicht mit einem negativen Stigma. Wir stellen es uns eher als etwas Aufregendes und Unterhaltsames vor, was wir im Urlaub tun, und die meisten von uns würden gern oder haben bereits ein einem Kasino gespielt. Wie kann also eine Gesellschaft, die so offen Pro-Glückspiel ist, darüber nachdenken, genau diese Aktivität zu verbannen weil sie in einem anderen Medium stattfindet. Die Antwort ist einfach: durch Regierungseinfluss. Da die Regierung keine Einnahmen von der Online-Spielbranche erhält, schiebt sie solche Sachen wie Spielsucht als Gründe vor, um diese Aktivität zu illegalisieren, wenn in Wirklichkeit die Mehrzahl von uns der Ansicht ist, das Online-Glücksspiel legal sein sollte und das damit ausdrücken, dass Millionen von uns jedes Jahr in Las Vegas Urlaub machen, um dort zu spielen. Eine Aktivität wie diese aus steuertechnischen Gründen illegal zu machen ist nichts weiter als der Versuch der Regierung die Logik ihrer Bevölkerung zu unterdrücken, um ihre eigene, versteckte Agenda zu verfolgen.

Ich habe den Freizeitwert von Glückspiel noch gar nicht richtig behandelt. Ich werde den „Kick“ den es verursacht und die Explosion die es vor kurzem erlebt hat untersuchen, und dann Live-Spiel und Online-Spiel vergleichen. Dieser Vergleich sollte mit den übriggebliebenen Argumenten gegen meine Ansicht aufräumen, ausgenommen der, dass Glücksspiel einfach nur unmoralisch ist, was allerdings eine sehr, sehr seltene Ansicht ist. Ich werde dann mit einer abschließenden Bemerkung enden.

Wir sollten uns fragen ob es die Pflicht der Regierung ist, uns vor uns selbst zu schützen. Zu einem gewissen Grad ist es das. Gefährliche Drogen wie Heroin und Crack sollten auf jeden Fall illegal sein um unsere Gesellschaft zu schützen. Aber andere schädliche Drogen wie Alkohol oder Tabak sind total legal. Das liegt daran, dass die Regierung reichlich Geld mit dem Verkauf von Tabak und Alkohol macht. Das wiederum zeigt, dass die Regierung nicht nur die Interessen der Bevölkerung wart, sondern vor allen Dingen auch ihre eigenen. Die Tatsache, dass die US-Regierung darüber nachdenkt, online-spielen für illegal zu erklären, aber andere wesentlich gefährlichere Aktivitäten legal lässt, zeigt, dass ihr nicht unbedingt unser Wohlergehen am Herzen liegt. Es ist jedoch unsere Pflicht, die Zivilrechte um jeden Preis zu schützen. Die Verabschiedung von Gesetzen gegen harmlose Aktivitäten wie Glückspiel hat mehr negative Folgen für unsere Bürgerrechte, als positive für die paar Fälle von Spielsucht die auftreten.

Und es gibt keinen Grund warum Online-Spiel irgendwie schlimmer als das Spielen in Fleisch und Blut sein sollte, besonders da unsere Gesellschaft Glückspiel unterstützt. Es gibt kein größereres Risiko für Spielsucht oder anderen Probleme beim Online-Spielen als beim Kasinospielen. Daher ist die Position unserer Regierung bezüglich Online-Glückspiel völlig inakzeptabel. Wenn die Regierung wirklich dem Willen der Bevölkerung folgen würde, würde sie das ganze Thema entweder in Ruhe lassen, oder aber Steuereinnahmen einheimsen indem sie Online-Kasionos und Spielanbieter auf US-Boden zulassen würde. Sollte die Regierung etwas anderes als das tun, verstieße sie gegen den Willen der Bevölkerung und jegliche Logik.

 

Quellenverzeichnis:

Cavouras, Greg. “Christ Moneymaker wins 1st Prize – 2003 World Series of Poker Main Event.”

Blind Bet Poker. May 2 2006.
Rose, Nelson. “Gambling and the Law: Understanding the law of internet gambling.” 2002

United States. Subcommittee of the Committee on Appropriations, United States Senate.

Addictive Gambling. Washington: 2000.



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